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Forschung

Aktuelle Forschungsprojekte



D-Sense

Laufzeit

  Januar 2017 - Juni 2019
Förderinstitution   BMWi (ZIM-Projekt)
Projektleiter/in   Prof. Dr. Astrid Zech, Dr. Daniel Hamacher
Projektmitarbeiter
  Anna Lina Rahlf, Cornelius John
Verbundpartner  
  • MediTECH Electronic GmbH
  • EvoSense Research & Development GmbH
  • Leibniz Universität Hannove, Institut für Mikroelektronische Systeme


 Beschreibung  
Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines mobilen Diagnose-Systems zur Beurteilung der sensomotorischen Regulationsfähigkeit von Sportlern. Zu diesem Zweck soll ein System entwickelt werden, welches aus mehreren Messmodulen besteht und mit dem ein Sportler bzw. Trainer in der Lage ist, funktionelle Tests schnell und präzise durchzuführen. Dazu sollen die Messmodule je nach gewünschtem Test am und/oder außerhalb des Körpers des Sportlers positioniert werden. Der Umgang mit dem System und die Testinstruktionen werden über ein mobiles Endgerät präsentiert und können wahlweise auch als gesprochene Anweisung per Kopfhörer ausgegeben werden. Nach dem Anlegen der Messmodule kalibriert sich das System selbständig. Der Sportler führt die Tests nach Anweisung durch und die Messmodule erfassen dabei die Position und Lageveränderung bestimmter Körperteile, sowie weitere testrelevante Parameter. Die Daten werden per Funk an das mobile Endgerät gesendet und dort quantitativ ausgewertet. Je nach Test kommen unterschiedliche Entscheidungsalgorithmen zur Klassifikation und Auswertung zum Einsatz. Eine hinterlegte Datenbank ermöglicht dem Anwender die Interpretation der Testergebnisse und liefert Kennwerte im Sinne einer Risikoabschätzung für Verletzungen.

     

Barefoot-LIFE Project

Laufzeit


 Januar 2015 - Dezember 2017

Projektsprecher/in


 Prof. Dr. Astrid Zech, Prof. Dr. Klaus-Michael Braumann (Universität Hamburg)

Leitender Projektmitarbeiter/ Projektkoordinator


 Dr. Karsten Hollander (Universität Hamburg)

Verbundpartner



  • Universität Hamburg, Institut für Bewegungswissenschaft
  • Friedrich-Schiller-Universität Jena, Lehrstuhl für Trainingswissenschaft
  • University of Stellenbosch, Department of Sport Science, South Africa
  • Albertinen-Haus Hamburg, Medizinisch-Geriatrische Klinik
  • Altonaer Kinderkrankenhaus, Abt. für Kinderorthopädie
  • Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut für medizinische Biometrie und Epidemiologie

Beschreibung
 

Individuelle Gang- und Laufmuster unterliegen lebenslangen Anpassungen. Sie können durch interne Veränderungen infolge von Krankheit, Verletzung oder Training und externe Faktoren wie vermehrte Schuhdämpfung oder instabile Untergrundbedingungen beeinflusst werden. Vor allem habituelle Schuh- und Barfußlaufstrategien werden zunehmend als kausaler Faktor für das Auftreten von frühkindlichen Fußfehlstellungen, Laufverletzungen und Bewegungsstörungen diskutiert. Auf Basis eigener Forschungsarbeiten und aktueller Studien wurden Fragestellungen und Hypothesen zu entwicklungsmotorischen und gesundheitlichen Effekten des regelmäßigen Barfußlaufens entwickelt. Diese betreffen unter anderem Zusammenhänge zwischen individuellen Laufmustern und der Prävalenz von Haltungs- und Bewegungsstörungen sowie fußmorphologischen Veränderungen. So werden in einer Studie des Verbundprojekts beispielsweise habituelle Barfußläufer aus Südafrika zwischen 6 und 18 Jahren mit Schuhläufern aus Deutschland (gleiche Altersgruppe) hinsichtlich der Fußmorphologie, der motorischen Leistungsfähigkeit und der Laufbiomechanik verglichen.


 

Barfuß1

Untersuchung der fußmorphologischen Eigenschaften durch Mitarbeiter der Universität Stellenbosch in Südafrika


 
Barfuß2
 

Messaufbau (Lichtschrankenmesssystem) im Rahmen der sportmotorischen Tests in Schulen Südafrikas


 
Barfuß3
 

Untersuchung des dynamischen Fußabdrucks im Gang an den Schulen Südafrikas


 
Verletzungen und Risikofaktoren im Hockey
Laufzeit   Januar 2015 - Dezember 2016
Förderinstitution   BISp
Projektleiter/in   Prof. Dr. Astrid Zech, Prof. Dr. Klaus-Michael Braumann (Universität Hamburg)
Leitender Projektmitarbeiter/ Projektkoordinator
  Kai Wellmann
Kooperationspartner  
  • Universität Hamburg - Institut für Sport- und Bewegungsmedizin
  • Hamburger Hockey-Verband e.V.
Beschreibung
 
Bedingt durch die hohe Verletzungsrate im Feldhockey und der damit verbundenen Spielerausfallquote bzw. eingeschränkten Leistungsfähigkeit, rücken Fragen zur Identifikation von Risikofaktoren zunehmend in den Fokus von den Vereinen, Kostenträgern, Trainern und Medizinern. Ziel der Studie ist die erstmalige systematische Dokumentation von trainings- und spielbedingten Verletzungen im Feld- und Hallenhockey und die Identifikation von möglichen Risikofaktoren. In der prospektiven Kohortenstudie werdenmehr als 250 weibliche und männliche Nachwuchs- und Leistungssportler aus Vereinen des Hamburger Hockey-Verbands über eine Hallen- und Feldhockeysaison beobachtet. Die Ergebnisse sollen helfen, Verletzungsprädiktoren herauszuarbeiten und präventive Strategien im Hockeysport zu entwickeln.

 
Beeinflussbarkeit der Gangstabilität durch Modifikationen des akustischen Analysators
Laufzeit   Februar - Juni 2016
Projektleiter/in   Dr. Daniel Hamacher, Prof. Dr. Astrid Zech
Leitender Projektmitarbeiter/ Projektkoordinator   Dr. Daniel Hamacher
Beschreibung   In diesem Projekt werden die Effekte von "Noise Canceling" und "White Noise" auf die Gangstabilität und den Automatisierungsgrad des Gangs bei älteren Erwachsenen gekennzeichnet.
 
Seniorengesundheit - Bewegung & Natur in der Stadt
Laufzeit   November 2015 - Dezember 2016
Projektleiter/in   Prof. Dr. Astrid Zech
Leitender Projektmitarbeiter/ Projektkoordinator   Evi Petersen
Kooperationspartner  


  • Universität Hamburg, Institut für Bewegungswissenschaft
  • Friedrich-Schiller-Universität Jena, Lehrstuhl für Trainingswissenschaft
Beschreibung  

In Anbetracht der Tatsache, dass die potentielle Wahrscheinlichkeit im Alter zu erkranken steigt, kommt der körperlichen Aktivität als Präventivmaßnahme zur Gesunderhaltung im Seniorenalter eine zentrale Bedeutung zu. Trotz des Wissens um das gesundheitsförderliche Potenzial regelmäßiger körperlicher Aktivität fällt es vielen Senioren schwer, den aktuellen Richtlinien zum Umfang körperlicher Aktivität nachzukommen.

Untersuchungen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen der vergangenen zehn Jahre belegen, dass vor allem naturbezogene Erholungsräume in vielfacher Weise zur Steigerung der körperlichen Aktivität und damit der (gesundheitsbezogenen) Lebensqualität von Stadtbewohnern beitragen können. Dabei zeigen Studienergebnisse unter anderem, dass Erwachsene vor allem dann signifikant häufiger körperlich aktiv sind, wenn naturbezogene Erholungsräume in der Nähe (< 1 km Entfernung) ihres Wohnortes zugänglich sind.

Auf Basis eigener Forschungsarbeiten und aktueller Studien wurden Fragestellungen und Hypothesen zu der Zugänglichkeit und den Nutzerprofilen sowie die daraus resultierenden Ansprüche und Bedürfnisse von Senioren an naturbezogene Erholungsräume im städtischen Raum entwickelt.

In einer aktuellen Kooperationsstudie zwischen der Universität Jena und der Universität Hamburg werden beispielsweise >65-Jährige nach ihrer Zufriedenheit mit der Gestaltung von städtischen Grünanlagen sowie nach ihrer (körperlichen) Aktivitäten und Verweildauer in naturbezogenen Erholungsräumen befragt. Die Ergebnisse dieser Untersuchung dienen als Grundlage zur Gestaltung von Maßnahmen und Projekten, die auf die Steigerung der körperlichen Aktivität und Lebensqualität von Senioren im städtischen Raum abzielen.
     
Projekt Evi

Foto 1: Evi Petersen/Universität Jena

 
Bewertung der Intra- und Interraterreliabilität des BESS-Tests
Laufzeit   Februar - März 2016
Projektleiter/in   Prof. Dr. Astrid Zech
Leitender Projektmitarbeiter/ Projektkoordinator   Dr. Daniel Hamacher
Beschreibung   Die Intra- und Interraterreliabilität des BESS-Tests wird in einem Test-Retest-Design und im Vergleich von Experten vs. Novizen quantifiziert.
 
Dosis-Wirkungsbeziehung eines sensomotorischen Trainings im Fußball
Laufzeit    
Projektleiter/in   Prof. Dr. Astrid Zech
Leitender Projektmitarbeiter/ Projektkoordinator   Anna Lina Rahlf
Beschreibung  

Durch den Einsatz eines Verletzungsprävention-Trainings konnten in der Vergangenheit nachweislich die Verletzungen im Fußball reduziert werden. Dementsprechend profitiert jeder Spieler von der regelmäßigen Durchführung eines sensomotorischen Trainings. Die Empfehlungen zur Dauer, zur Häufigkeit und zur Intensität dieser Programme, variieren jedoch stark. Ziel dieser Studie ist es daher, die Dosis-Wirkungsbeziehung eines multi-modalen Trainings auf die Verletzungsinzidenz im Fußball zu untersuchen. Dabei werden zwei unterschiedliche Trainingsumfänge eines standardisierten Erwärmungsprogramms bei jugendlichen Nachwuchsspielern durchgeführt und die die Effekte auf die Inzidenzrate der Sportverletzungen beobachtet.

 
Funktionelle Gangvariabilität
Laufzeit   Februar - August 2016
Projektleiter/in   Dr. Daniel Hamacher, Prof. Dr. Astrid Zech
Leitender Projektmitarbeiter/ Projektkoordinator   Dr. Daniel Hamacher
Beschreibung   In einem explorativen Ansatz wird erstmalig die phasenabhängige funktionelle Gangvariabilität der unteren Extremitäten analysiert.
 
Beurteilung  zur Technikanalyse im Kanurennsport
Laufzeit   Mai - September 2016
Projektleiter/in   Dr. Daniel Hamacher, Prof. Dr. Astrid Zech
Leitender Projektmitarbeiter/ Projektkoordinator   Dr. Daniel Hamacher
Projektpartner   OSP Magdeburg
Beschreibung   Bisherige Erkenntnisse zur lokalen dynamischen Stabilität (LDS) aus der Ganganalyse werden zur Bewertung der sportlichen Technik im Kanurennsport übertragen. Hier wird im Rahmen der Studie eine erste Machbarkeitsanalyse durchgeführt.
 
Zum Einfluss von Ermüdung auf die Gangstabilität
Laufzeit   Juni - Dezember 2016
Projektleiter/in   Dr. Daniel Hamacher, Prof. Dr. Astrid Zech
Leitender Projektmitarbeiter/ Projektkoordinator   Dr. Daniel Hamacher
Beschreibung   In diesem Projekt werden die Effekte verschiedener Beanspruchungsformen (muskulär vs. kardiovaskulär) auf die Gangstabilität geprüft.